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jF-Chefredakteur und „patriotische“ Rapperin unterstützen Elsässers neues Medienprojekt

Nur schlechte Nachrichten sind gute Nachrichten", lautet nicht nur eine Maxime des bürgerlichen Journalismus, sondern auch einer Marketing-Strategie.
Auf dieser Basis bewirbt der Querfrontler Jürgen Elsässer sein jüngstes Medienprojekt namens "COMPACT- Magazin", als dessen Chefredakteur er firmiert. Zum einen nimmt er kritische Artikeln im Neuen Deutschland und in der TAZ zum Anlass, um eine öffentliche Diskussion mit ihm einzufordern. Zum anderen versucht er, die direkte Auseinandersetzung mit allen möglichen Mitteln zu provozieren. Dazu gehörte unter anderem, zur Vorstellung seines Printprodukts Anfang Dezember den Chefredakteur der neurechten Wochenzeitschrift junge Freiheit mit aus Podium zu holen. Das Blatt revanchierte sich mit einer wohlmeinenden Berichterstattung: "Laut Elsässer verlaufe die Trennlinie heute nicht mehr 'zwischen Linken und Rechten, sondern zwischen Demokraten und Imperialisten'", hieß es dort.
Über die "patriotische Rapperin" Dee- Ex, die sich von "Querfrontdiplomaten" umgeben sah, wirkt Elsässer in ein Spektrum des rechten Lagers hinein, das die umfasst, die nicht (mehr) bei den einschlägigen Parteien wie der NPD organisiert sind, ihnen aber politisch und ideologisch nahestehen. Hierzu zählt auch der Blog "Sache des Volkes in Süddeutschland". Den betreibt der Ex-Republikaner Jürgen Schwab, der neuerdings auf das "Gesamtverzeichnis des interessanten Verlagsangebotes des links- nationalen Kai Homilius Verlages" verlinkt.
Aber auch von Links erhält Elsässer Schützenhilfe. Die Arbeiterfotografie sprang für ihn in die Bresche, indem sie den Artikel "Links verführen, rechts ko- pulieren" von GEHEIM-Autor Jürgen Cain Külbel (GEHEIM 25 (2010)3) kritisierte. Der Text findet sich unter dem Titel "Querfront als Blitzableiter" auf der Webseite der Arbeiterfotografen, die meinen, dass es wichtiger sei, sich mit anderen "Querfronten" als der des Publizisten auseinanderzusetzen.
Das dürfte sich spätestens dann als eine Fehlentscheidung entpuppen, wenn die zionistische Lobby diese Schwachstelle ausnutzt, um die hiesige Front der Israel-Kritiker aufzurollen.
Ein Verteidiger der israelischen Politik, Thomas von der Osten-Sacken, bereitet das Feld für einen medialen Angriff gerade vor, wie sich seinem Blogeintrag "Neue Unübersichtlichkeit" entnehmen lässt. Dort setzt er sich mit dem Chaos auseinander, das gerade bei Elsässer und dem ihm nahestehenden Kai Homilius Verlag (KHV) herrscht, nachdem so ge- nannte "Islambrüder" Todesdrohungen
gegen Jan von Flocken ausgestoßen haben. Der KHV-Hausautor hat sich nicht nur als nach Blut schreiender Antikom- munist geriert (GEHEIM berichtete), sondern deckt publizistisch das gesamte Feld von Focus, Die Welt bis hin zur jF ab. Die Todesdrohung geht auf einen Welt-Artikel von Flocken zurück, der sich mit dem Propheten Mohamed auseinandersetzt.
Für von der Osten-Sacken kommt der Vorfall gelegen, um den KHV mal wie- der als "antiamerikanisch" und "antizionistisch" zu brandmarken. Gleichzeitig stellt er die Gretchenfrage: "Und warum schreiben Leute wie von Flocken über- haupt für die Welt?" Das konservative Springer-Blatt gehört in Deutschland zu den vehementesten Verteidigern der israelischen und US-amerikanischen Politik.
So wie sich der in Hamburg Medienkonzern entscheiden muss, wie er zukünftig mit Flocken umgehen will, werden auch Linke eine Entscheidung treffen müssen, ob sie sich in Elsässers Querfront einreihen wollen oder nicht. Ebenso bleibt abzuwarten, welche Organisation, die ihre Wurzeln in der DDR hat, bei ihrer nächsten Jahreshauptversammlung dem KHV noch für die geleistete Zusammenarbeit danken wird.
GEHEIM-REDAKTION

(erschienen in GEHEIM 25(2010)4:8)

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