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27
Oktober
2016

Geheim-Magazin 3/16

Punkt 1
wachsende NATO-Aggression gegen Rußland

Punkt 2
von Damaskus bis Moskau

Punkt 3
In eigener Sache

Naming Names
von Enrique Bermudez & Abou Hassan

Punkt 1: wachsende NATO-Aggression gegen Rußland

„Besuche deutscher Politiker in Russland folgen einem einfachen Schema: Man spricht von Dialog in schwerer Zeit, Gesprächsfäden, die nicht abreißen sollen, und von gemeinsamen Interessen. Dann lässt man sich als Botschafter guten Willens loben. Die Besucher stärken damit Präsident Putin, der mit dem Westen mal mehr, mal weniger verdeckten Krieg an vielen Fronten liefert. Tausenden Toten in der Ukraine, Streubomben gegen syrischen Krankenhäuser und Hacker-Angriffen zum Trotz folgt bei Treffen der Besucher aus Berlin oder Bayern mit Putin und dessen Regierungsapparat meist Bückling auf Diener. So schwächen sie das demokratische System noch zusätzlich, das von Putin schon genug bedroht wird.“(FAZ vom 21.09.16) Fast schon wie Vorgaben klingen die Einschätzungen dieses Leitartikels auf Seite 1 (!) der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung (FAZ)“, eines der „Zentralorgane“ der herrschenden Kreise in der Bundesrepublik Deutschland. Was bedeuten diese ganz offensichtlichen „Vorgaben“ im Klartext? Auf der Basis medial orchestrierter Dämonisierung Russland und seines Präsidenten Putin kann am offiziellen „Feindbild“ eigentlich kein Zweifel mehr bestehen: Moskau. Das hat System und in der BRD auch ungebrochene Tradition, bis hin zur braunen Nazi-Diktatur.

„Diskussionen“ gibt es im Wesentlichen um die Formen der Bekämpfung des „Bösen aus dem Osten“. Im Konkreten bedeutet dies die gesamte umfangreiche Klaviatur des Möglichen, eingebettet in massive Desinformations- und Propagandakampagnen, zum Teil ausgerichtet auf verschiedene, auch unterschiedliche, Zielgruppen; dabei sollen zum Teil auch „Massenkampagnen“ und entsprechende Stimmungen entfacht werden. Die immer stärker vernehmbare Russophobie wäre ohne zum Beispiel die Rolle der „Bild“-Zeitung kaum erklärbar…

Im Juli 2016 veröffentlichte die „Regierungs-Denkfabrik“ „Stiftung Wissenschaft und Politik (SWP)“ eine strategische Studie unter dem Titel „Denkbare Überraschungen – Elf Entwicklungen, die Russlands Außenpolitik nehmen könnte“. In ihr heißt es u.a.: „Die russische Führung formuliert als oberste außenpolitische Priorität die Herstellung einer auf ‚internationalem Recht, Gleichberechtigung, gegenseitigen Respekt und Wahrung auf staatlicher Souveränität beruhenden neuen Weltordnung. ‘ (…) Zum einen muss Russland in der Lage sein, den USA auf Augenhöre zu begegnen und – gemeinsam mit anderen Akteuren – die amerikanisch geführte Weltordnung durch eine multipolare zu ersetzen. Andere westliche Akteure, wie zum Beispiel NATO oder EU, handeln nach dieser Wahrnehmung nicht eigenständig, sondern angeleitet vom Hegemon USA. (…)“ Alleine diese wenigen Sätze aus der Einleitung der hoch offiziösen Studie sprechen für sich selber. Man stelle einfach die Kernaussagen in der Intention der SWP-Studie vom Kopf auf die Füße, um herauszulesen, was die Herausgeber des Textes im Kern wollen: eine Fortsetzung der unipolaren Welt, wenn auch mit größeren Spielräumen und dementsprechend einer wachsenden internationalen Rolle des deutschen Akteurs, soll das Ziel sein und im Umkehrschluss die Eindämmung jeglicher Bedrohung für eben diese unipolare Welt. Natürlich hat die ausgemache Bedrohung besonders zwei Namen: Russland und sein Präsident Putin…

Die SWP wird nicht nur mit bundesdeutschen Steuergelder finanziert, sie fungiert auch als Zunge der Bundesregierung, wenn diese zuweilen durchaus auch mit zwei oder sogar mehr Zungen zu sprechen in der Lage ist. Dabei ist es das ausgesprochene Ziel des SWP, mit seinen Analysen und Studien die bundesdeutschen – wie auch europäischen Eliten zu beeinflussen.

In diesen Wochen und Monaten geht es in besonderem und in immer stärkerem Maße gegen Russland, dem medial immer deutlicher aufgeblasenen „Quell allen Übels“. Es ist daher gerechtfertigt, von einer regelrechten NATO-Einkreisung Moskaus zu sprechen, die alle Ebenen betrifft und miteinander verschmelzen lässt: angefangen von ökomischen Sanktionsmechanismen, medialen Propaganda- und Desinformationsoperationen, gezielten Geheimdienstaktionen, massiver Aufrüstung bis hin zu militärischen Aktionen, die immer haarscharfer am offenen Krieg vorbeischrammen. Pulverdampf hängt nicht nur in der Luft… Ganz beißend ist dieser Gestank, da mit den letzten Duma-Wahlen die westlichen Träume vom möglichen Entstehen und vor allem Erstarken einer pro-westlichen fünften Kolonne im Staub der Realität versunken sind – trotz der medialen und monetären Unterstützung aus Washington, Berlin, Paris oder London. Jene „Oppositionellen“, auf die die westlichen Strategen so gerne setzen möchten, wurden allerdings bei diesen Wahlen mangels öffentlicher Unterstützung faktisch pulverisiert.

Inzwischen scheint man sich in den westlichen Hauptstädten darauf geeinigt zu haben, an wichtigen Punkten im Wesentlichen an einem Strang zu ziehen, um den „Druck auf Moskau“ deutlich zu erhöhen und „Putin zumindest teilweise auf die Knie zu drücken“ (wie es in einem geheimen BND-Papier heißt), da nur auf diesem Wege „damit zu rechnen sei, dass die russische Führung zu entgegenkommenden Kompromissen“ bereit sein könnte. So sehr man sich auch in den entscheidenden Punkten im Westen einig zu sein mag, so deutlich ist jedoch zugleich die Bandbreite der westlichen Aktionen. Sie reicht vom „Wandel durch Annäherung“ (Steinmeier) bis hin zu militärischen Einkreisungs- und Aggressionsstrategien (NATO, USA. Merkel) und allen möglichen Zwischentönen. Diese relativ große Bandbreite beinhaltet ganz logisch ihrem Charakter nach zum Teil große Widersprüche. Diese Widersprüche sind in Konsequenz vor allem Freiräume für „Hardliner“, die auch gegen Moskau auf militärische Stärke und Provokationen setzen.

Solche Strategen sind immer auf der Suche nach „Achillesversen des Gegners“; so natürlich auch in Russland. Die Wirtschaftssanktionen beginnen jedoch, zumindest zum Teil und strategisch auf ihre Urheber zurückzufallen, Russlands Wirtschaftskraft steigt wieder langsam, wird auch als Reaktion auf die Sanktionen immer (sanktions)unabhängiger; im Westen hingegen beginnen Verlierer der Sanktionen immer lauten zu stöhnen. Man beachte im diesem Zusammenhang u.a. einige Stimmen des Deutschen Industrie- und Handelstages. Hier spielt also „die Zeit für Putin“ (so ein deutscher Wirtschaftsanalyst unter der Bedingung der Wahrung seiner Anonymität)…

Das jedoch bedeutet, dass Vertreter für eine „militärische Stärke“ immer lauter zu hören sind und einflussreicher werden. Dem folgen in rasanter Geschwindigkeit Taten…

Aus- und Aufbau europäischer militärischer Strukturen: „Deutschland und Frankreich treiben Idee einer EU-Armee voran. (…) die deutsch-französischen Vorschläge sind schon vor einiger Zeit von der EU selbst lanciert worden. In einem Strategiepapier des bei EU-Präsident Jean-Claude Juncker angesiedelten Think Tank heißt es: ‚Wenn wir mit weniger Geld mehr erreichen müssen, ist eine schrittweise Verteidigungsintegration unsere beste – und einzige – Option. Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker hat im Europawahlkampf eine Stärkung Europas in Sicherheits- und Verteidigungsfragen angemahnt. (…)“ (Deutsche Wirtschafts Nachrichten, 13.09.16) Diese Planungen und ihre Realisierung würden nichts anderes bedeuten als eine Stärkung der europäischen Komponente der immer aggressiver werdenden NATO-Einkreisungsstrategie Russlands.

In der Ukraine: das vom Westen verfassungswidrig an die Macht geputschte korrupte Poroshenko-Regime pfeift immer mehr aus dem letzten Loch, wäre ohne westliche Alimentierung nicht mehr überlebensfähig. Gerade deshalb sucht Kiew die ständig anhaltenden Provokationen mit der Ost-Ukraine und auch direkt gegen Russland. Es wird immer mehr und intensiver geschossen; es droht ein Krieg im Herzen Europas, der nichts anders als ein westlicher Stellvertreterkrieg gegen Russland wäre. Ein falscher Schritt kann diese Katastrophe auslösen und daher werden wir in einer unserer nächsten Ausgabe auf diese höchst gefährliche Gemengelange eingehen (müssen)….

In diesem Zusammenhang mag nur ein Schelm an einen Zufall glauben, als nahezu zeitgerecht der internationale Untersuchungsausschuss zum Absturz von MH17 über dem Donbass (Ost-Ukraine) vor etwa zwei Jahren veröffentlicht wurde. Nichts dramatisch Neues und Beweisbares ist in dem Bericht zu finden, jedoch eine Reihe von Spekulationen, angerührt mi einer Fülle von Details. Wichtige Zuarbeiten lieferten US-amerikanische Geheim- und Sicherheitsdienste. Da ist es dann auch kaum mehr verwunderlich, dass bereits zeitgleich mit der Veröffentlichung des Berichts eine intensive Propaganda- und Desinformationskampagne losgetreten wurde, die, ohne wirkliche Beweise, Russland und die Selbstverteidigungsmilizen für den Absturz von MH17 verantwortlich machte.

Mit Krieg spielen jene, die Terror gegen Moskau einsetzen wollen. Berichte über Anschläge und/oder deren Planungen durch islamistische Terroristen (so etwa den so genannten „Islamischen Staat/IS“) in und gegen Russland häufen sich. Diese skrupellosen Banditen sind allerdings nichts anders als Werkzeuge der CIA, des zionistisch-„israelischen“ MOSSAD und anderer westlicher Geheimdienste. Dass dies kein Hirngespinst ist, belegt ein Bericht der „Frankfurter Allgemeine Zeitung (FAZ) vom 20. August 2016: „IS bekennt sich zu Angriff auf Polizisten in Moskau; Anschlag mit Äxten und Feuerwachen/Angreifer stammten offenbar aus Tschetschenien“. Ein zu diesem Bericht gehörender Kommentar der FAZ vom gleichen Tag enthüllt schon fast entlarvend eine zynische Kumpanei des Westens: „Der IS in Moskau. Der Dschihad des ‚Islamischen Staates‘ hat nun auch Moskau erreicht. (…) Dass und bis es soweit kommen würde, war nur eine Frage der Zeit. (…)“ Nicht nur Schadensfreude kriecht grinsend aus diesen Zeilen. Ungezählte weitere islamistische Terroristen aus dem Kaukasus haben inzwischen ein weit gespanntes Netzwerk im Westen, auch in der Türkei, aufgezogen. Nur ein Teil davon gehört zum so genannten IS. Sehr schleppend oder gar nicht gehen west-europäische Sicherheitsdienste gegen diese terroristischen Strukturen vor, die diesen durchaus bekannt sind. Blutige Anschläge sind die Folge, werden aber von den herrschenden Kreisen Europas in Kauf genommen, um terroristische Kreise für den angestrebten Regimechange in Syrien weiter nutzen zu können. Brutalster Terror, abgeschlagene Köpfe, alle Formen der Destabilisierung werden dabei menschenverachtend mit einkalkuliert. Hauptsache das Ziel wird erreicht: Präsident Bashar al Assad muss weg, auf Teufel komm raus und mit allen Mitteln, damit ein pro-westliches Marionettenregime in Damaskus installiert werden kann…

Derzeit ist der Präsidentschaftswahlkampf in den USA voll unter Dampf. Bereits im letzten Heft sind wir darauf eingegangen und konnten darstellen, dass die Kandidatin Hillary Clinton durchaus als Vertreterin einer sehr aggressiven Kriegspartei gewertet werden kann. Sie hat in ihrer politischen Karriere bereits mehr als einmal bewiesen, dass für sie Krieg und Destabilisierung nur die Fortsetzung der Politik mit anderen Mitteln ist. Ihr Credo ist die Verteidigung der Allmacht der USA mit allen Mitteln; das nennt sich dann wissenschaftlicher formuliert „unipolare Welt“. Die Frau hasst (nicht nur!) Russland aus tiefsten Herzen und ist bereit, in diesem Sinne durchaus über Leichen zu gehen. „USA: Hillary Clinton droht mit Krieg. Die Präsidentschaftskandidatin der Demokraten Clinton hat Russland mit Krieg gedroht. Anlass für einen solchen Krieg würden Cyber-Attacken sein, für die die Russen nach Clintons Ansicht verantwortlich sind. Beweise für diese Behauptung legte Clinton nicht vor. (…) Insgesamt fällt auf, dass Clinton (…) einen sehr kriegerischen Ton anschlägt und lange über den Auf- und Ausbau der Militärmacht USA spricht. Auch der Iran und Nordkorea werden ausdrücklich als aggressive Staaten bezeichnet.“ (Deutsche Wirtschafts Nachrichten, 4.4.16; auf ihrer Webseite findet sich auch in Link zu einem Video der im Artikel angesprochenen Wahlkampfrede Clintons) Kaum verwunderlich erscheint jedoch, dass sich die führenden Politiker West-Europas (so auch der BRD!) schon jetzt sehr einseitig und überdeutlich, höchst undiplomatisch für Hillary Clinton als Kriegs-Präsidentin der USA ausgesprochen haben. Ganz klar: sie teilen ganz offensichtlich die Aggressionspläne Clintons…

Genau dies ist der Hintergrund für den immer unverschämteren Ausbau der Repressionsinstrumente, Geheim- und Sicherheitsdienste West-Europas. Dies soll die Kriegspläne absichern und eine möglicherweise rebellischere Bevölkerung in der Zukunft unter Kontrolle halten. In dieses Konzept passt auch das neue so genannten „Zivilschutzkonzept“ der deutschen Bundesregierung. Sie fordert die Bevölkerung auf, Lebensmittel und Bargeld zu bunkern. Für den Kriegs- und/oder Katastrophenfall, der durchaus und immer realistischer eintreten könnte, falls die Aggressionsstrategie der herrschenden Kreise des Westens anhalten oder sich sogar weiter steigern sollte. Ob es dann im Ernstfall allerdings noch jemanden geben könnte, der dann noch etwas finden könnte, was zivil zu verteidigen wäre, das steht allerdings auf einem anderen Blatt…

 

Punkt 2: von Damaskus nach Moskau ...

Nein, das ist keine Flugroute, sondern eine rote Linie für Krieg und Aggressionen made in the West. Diese rote Linie führt durch einen regelrechten Wust von Propaganda, die Syrien mit Russland verknüpft und in ihrer Intensität kaum mehr zu durchblicken lässt. Damit soll ein fast undurchdringlicher Vorhang hochgezogen werden, hinter dem ganz konkrete militärische Aggressionen vorbereitet und intensiviert werden sollen.

Es ist nur sehr schwierig, der Undurchdringlichkeit und Dynamik der Propaganda der herrschenden Medien und der Politiker im Geleitzug in einem Vierteljahresmagazin wie unserer GEHEIM etwas entgegenzusetzen. Deshalb greifen wir nur einige wenige Punkte heraus, die jedoch die Systematik darstellen und damit der täglichen Mediensoße einige grundsätzlichere Verständniselemente entgegensetzen sollen. Von der sich selbst „links“ verstehenden Opposition ist da leider nur sehr wenig zu erwarten. Wir hatten in diesem Zusammenhang der PDL in unserem letzten Heft vorgeschlagen, rechtliche (und damit natürlich verknüpft mediale) Schritte gegen Bundesaußenminister Steinmeier einzuleiten, der mit seiner logistischen Unterstützung für terroristische Gruppen in Syrien objektiv Schützenhilfe für barbarischen Terrorismus liefert. Nachgewiesen hatten wir dies mehrfach in unseren letzten Heften. Wir mussten bei unserem Vorschlag jedoch befürchten, dass die PDL nicht reagieren wird. Leider hatten wir Recht, denn man will wohl nicht um einer künftigen und angestrebten rot-rot-grünen Koalition in Berlin willen die wohlige künftige „Teilhabe an der Macht“ gefährden…

Greifen wir also die bereits erwähnten Punkte als Beispiele heraus:

+ die angebliche Bombardierung eines UN-Hilfskonvoys durch Syrien und/oder Russland
Nachprüfbare Beweise: Tatsache ist dagegen, dass der Hilfskonvoy östlich von Aleppo von einer Armada schwerbewaffneter Terroristen begleitet wurde. Hierüber gibt es Drohnen- und auch Satellitenaufnahmen. Die ersten Meldungen über den angeblichen Angriff kamen von der – pünktlich mit den alternativen Nobelpreis ausgezeichneten – Organisation „Weißhelme“ (White Helmets, zuweilen auch zivile Verteidigungsorganisation genannt. Folgt man den Veröffentlichungen, dann soll es sich dabei um eine zivile NGO handeln. Es ist allerdings eine belegte und nachprüfbare Tatsache, dass sich diese „Weißhelme“ mit großen Summen aus dem Westen über Wasser halten, Verantwortliche dieser Truppe ebenfalls im Westen sitzen und sich die „Helfer vor Ort“ zum großen Teil aus terroristischen Gruppen rekrutieren, die zuweilen offen mit Waffen oder Emblemen der Terroristen posieren. Wie ist denn anders eine Videodokumentation zu werten, wo „Weißhelme“ die willkürliche Exekution durch Terroristen begleiten, um das ermordete Opfer schließlich abzutransportieren?

+ die angeblich gezielte Bombardierung von Krankenhäusern, so besonders in dem von islamistischen Söldnern kontrollierten Ost-Aleppo, durch syrische und russische Kampfflieger
Nachprüfbare wiederum: Keine. Tatsache ist jedoch, dass die Beschuldigten keine nach internationaler Konvention deutlich sichtbar gekennzeichneten Hospitäler angreifen. Als „Beweis“ muss jedoch immer wieder das angeblich zivile Krankenhaus „M10“ in Ost-Aleppo erhalten. Auch hier sieht jedoch die Realität komplett anders aus: bei „M10“ handelt es sich in Wahrheit jedoch um ein getarntes, tief in der Erde verbunkertes Feldlazarett der Terroristen, wo zum Teil auch Waffen und Munition gelagert werden. Letztlich ein Kriegsziel also…

+ die medial aufgeblähte humanitäre Katastrophe vor allem in Ost-Aleppo. Auch hier sehen die Realitäten wieder anders auch. Angeblich würden mehrere Hunderttausend Zivilisten in Ost-Aleppo unter dem Krieg, insbesondere den syrischen und russischen Angriffen und deren wahllosen Charakter, leiden. In Wahrheit lebt nur eine wesentlich geringere Zahl von Zivilisten in diesem Gebiet, Teile davon, besonders in den ehemaligen industriellen Teilen sind nahezu – bis auf die terroristischen Söldner – nahezu menschenleer; dort konzentriert sich derzeit der überwiegende Teil der Kämpfe. Tatsache ist zudem, dass sowohl die syrische als auch die russische Regierung bereits mehrfach humanitäre Korridore und auch freies Geleit für den waffenlosen Abzug der Terroristen sehr konkret identifiziert und angeboten haben. Vergeblich: die Terroristen haben diese Versuche hintertrieben und Zivilisten, die aus den von ihnen kontrollierten Gebieten fliehen wollten, nicht nur bedroht, sondern auch beschossen. Die international orchestrierte Medienkampagne über die angebliche und von Moskau und Damaskus zu verantwortende humanitäre Katastrophe kann damit nur das objektive Ziel haben, Zeit für die von ihnen ausgehaltenen islamistischen Söldner herauszuschinden, sowie als Begründungen für verstärkte militärischen Direktinterventionen des Westens zu dienen. In diesem Zusammenhang stehen auch die verstärkten Forderungen nach einer Flugverbotszone. Dazu passt auch der intensive Blackout über tatsächliche, nachhaltige Fortschritte der syrischen Armee und ihrer Verbündeten (Russland, Iran, Hezbollah, palästinensische und irakische Kämpfer) bei der Befreiung der von islamistischen Söldnern terrorisierter Gebiete, aber auch erfolgreicher Versöhnungsinitiativen zwischen der syrische Regierung und Militanten der Opposition.

Seit 5 Jahren leidet Syrien unter einer internationalen, immer weiter angeheizten militärischen Intervention zur Installierung einer pro-westlichen Diktatur in Damaskus. Hierüber und über die wahren Hintermänner in Washington, Paris, London, Berlin, Riad, Ankara oder Katar berichtet GEHEIM en Detail von Beginn an.

Immer radikaler und lauter werden jetzt Forderungen, direkt in Syrien russische und syrische Armeeeinheiten anzugreifen. Das dies nicht nur heiß gelaufenes Gerede ist, belegt der über eine Stunde andauernde Angriff von Flugzeugen der von den USA geführten „internationalen Koalition“ (mit Maschinen aus den USA, Canada, Dänemark und England) auf Stellungen der Syrisch Arabischen Armee bei Deir Ezzor am 17. September 2016 mit über 60 Gefallenen und mehr als 100 Verwundeten. Es gibt deutliche Belege dafür, dass die Angreifer dabei über aktuelle Aufklärungsdaten der Bundeweht verfügten; außerdem klärte das russische Oberkommando die Angreifer ziemlich unmittelbar darüber auf, wer ganz Konkret die Opfer waren. Kein Zufall also. Jetzt wird immer offener mit Planungen gespielt „in Syrien Russen und Syrer zu töten“, sogar direkt. Auf jeden Fall gab es am 24. September 2016 in Jordanien (Amman) ein geheimes Treffen von hochrangigen Geheimdienstfunktionären aus den USA (CIA), der Türkei, Saudi Arabiens, Katars und der Vereinigten Arabischen Emirate. Man kam darin überein, dass den Terroristen in Syrien präzisere schultergestützte mobile Luftabwehrraketen (manpads) geliefert werden sollen, um deren Niederlage am Boden abzuwehren. Die Golfstaaten zahlen, die CIA organisiert die Logistik und die Türkei garantiert die Zugangswege, so lautet der Deal. Ob und wieweit sich das Erdogan-Regime noch an dieser Strategie des totalen Krieges und Konfrontation festhalten wird, ist zumindest unsicher. Auch die nächsten US-Schritte sind nicht absolut kalkulierbar. Zunächst ist in den USA derzeit die lähmende Endphase des Präsidentschaftswahlkampfes angebrochen, zum andern gibt es in Washington wachsende Widersprüche in Strategie und Taktik zwischen State Department (Außenministerium), Pentagon und CIA. Wie dem auch sei: die rauchenden Colts liegen auf dem Tisch, der Krieg rückt auch geographisch immer näher und die Bundesregierung ist bis über beide Ohren in ihn verwickelt…

 

Punkt 3: In eigener Sache

Wir haben unsere bescheidenen Kräfte extrem zusammengefasst und waren so in der Lage, einige Ziele in diesem Jahr zu realisieren, über die wir offen in unseren jeweiligen Heften berichtet hatten. Was uns bei dieser Kraftanstrengung stark machte, war jedoch die ungebrochene Treue unserer Leser! Deshalb waren wir in der Lage, nicht nur zu unserer vierteljährlichen Erscheinungsweise zurückzukehren, sondern auch unsere Homepage (www.geheim-magazin.de) weiter zu etablieren und regelmäßig zu aktualisieren. Das sind für uns Wege, um GEHEIM bekannter zu machen und für unser Magazin zu werben. Dies in einer Zeit, in der die herrschenden Kreise in der BRD immer offener auf internationale Aggressionen und national auf Repressionen setzen. Dazu passt, dass rassistische, rechtsradikale (Stichwort – nicht nur - AfD!) Kräfte immer offensiver agieren und Stimmungen initiieren. Dieser Wind bläst auch uns ins Gesicht! Wir wundern uns nicht, dass die herrschenden Medien, ganz kompatibel, zum gesellschaftlichen Trend, uns komplett ignorieren, aber es macht uns schon ein wenig nachdenklich, dass auch solche Medien, die sich selbst als „links“ oder „alternativ“ definieren, die Medien-Blockade in der BRD fast gänzlich komplett machen. Man befürchtet wohl, dass jede Form von „Beziehung“ zu uns den angestrebten Plänen, in dieser BRD auch „anzukommen“, hinderlich werden könnte.
Wie dem auch sei: wir sind bereit, mit aktiver Unterstützer unserer Leser, auch durchaus unkonventionelle Wege zu gehen, um uns besser, stärker, noch unabhängiger zu machen und deshalb neue Leser, Abos, Spenden, Mitarbeiter und Unterstützer zu gewinnen. Deshalb sind wir schon auf Eure Ideen, Zuschriften, Kritiken und Initiativen gespannt!

In diesem Sinne bleiben wir unbequem und unausstehlich!

Gemeinsam bleiben wir stark!

Redaktion GEHEIM & Michael Opperskalski (Köln)

 

Naming Names

von Enrique Bermudez und Abu Hassan

Geheime CIA-Operationen finden nicht im luftleeren Raum statt. Sie benötigen ein dicht gewobenes organisatorisch-logistisches Netz, das das Zielgebiet bis in alle sensiblen Bereiche erfasst. Wie eine schwarze Spinne sitzt in diesem Netz die jeweilige CIA-Station, die in der entsprechenden US-Botschaft untergebracht ist. Unter der Tarnung und der diplomatischen Immunität einer Botschaft oder eines Konsulates lassen sich für die CIA am sichersten und günstigsten jene organisatorischen,

technischen und personellen Voraussetzungen schaffen, ohne die CIA-Aktivitäten in dem betroffenen

Land unmöglich sind.

An den „CIA-Diplomaten” hängen ungezählte Spitzel, Spione, Agenten, Ausbilder und Spezialisten. Diese arbeiten – eingeschleust oder angeworben – in Parteien, Verbänden, Studentenorganisationen, Gewerkschaften, Medien, in den militärischen und Regierungsstellen sowie im wirtschaftlichen Sektor des Landes. Sie können jedoch ebenso in US-amerikanischen Firmen, Institutionen und Organisationen untergebracht sein. Zudem benutzt die US-Touristen, Austauschstudenten,

Schüler, ja sogar Priester und Wissenschaftler, um an die benötigten Informationen zu gelangen oder

Geheimdienstoperationen vorzubereiten.

Unser NAMING NAMES, d.h. die Enttarnung unter diplomatischer Tarnung arbeitender CIA-Agenten, ist damit für alle Betroffenen Hilfe zur Selbsthilfe… Diese „Hilfe zur Selbsthilfe“ kann nur regelmäßig erscheinen, weil sie auf der Mitarbeit, Zuarbeit und professioneller Recherche Vieler ruht.                         Neumodischer formuliert: inzwischen, in den zurück liegenden Jahrzehnten, ist ein weltweites Netzwerk aus Journalisten, Betroffenen, Spezialisten und Informanten entstanden, das die Veröffentlichung unseres NAMING NAMES ermöglicht. Für dieses Netzwerk stehen stellvertretend

die Namen Enrique Bermudez und Abu Hassen. Alle, die uns in irgendeiner Weise in diesem Zusammenhang helfen, stehen nachweislich im Fadenkreuz der terroristischen CIA, die man getrost Mörder GmbH & Co. KG nennen kann...

CIA in Albanien

Botschaft in Tirana

Bottse, Paul

Herbst 2016

Roberts, Ryan

Herbst 2016

Thompson, Jay

Herbst 2016

Hiemstra, Jan

Herbst 2016

Johnson, Catherine

Herbst 2016

Hiemstra, Meredith

Herbst 2016

Munz, David

Sommer2016

Coney, Delbreco

Herbst 2016

Vertreter des US-Militärgeheimdienstes DIA

CDR Wartell, Samuel G.

Herbst 2016

Geheim-Magazin 3/16

Author; Michael Opperskalski Categories: Magazin Archiv

About the Author

Michael Opperskalski

Michael Opperskalski

Michael Opperskalski ist der Gründer von Geheim-Magazin.de
und zudem einer der aktivsten Autoren.

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Why Terrorists Target Europe

Saudi US Arms Deal Provides Lifeline to Despotic Monarchy

Can Trump Attack Iran Militarily

Why Israel Kurdistan Region Independence

Trump Contradictory Promises

Trump’s Contradictory Decisions after False Promises

Bahraini Masses Scholars Urge Continued Resistance

Russia weapons in Aleppo

File photo shows a Syrian man receiving treatment following a chemical attack by militants in the Syrian city of Aleppo. (Photo by AP)

 

10 Years On

safe zone

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damaged hospital Aleppo

 

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