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15
April
2019

Geheim-Magazin 1-19

Punkt 1

anhaltende Umsturzversuche in Venezuela

Punkt 2

weltweiter Interventionismus: Berlin ist dabei!

Punkt 3

in eigener Sache

Dank an die Bundesregierung

Naming Names

 

                              GEHEIM1 19cover

Punkt 1:   anhaltende Umsturzversuche in Venezuela

Maduro muss weg!“ so lautet der gleichlautende Schlachtruf der führenden Mächte des Westens, wenn es auch manche Differenzen über die hierzu anzuwendenden Methoden gibt. Das mediale Konstrukt, das den Putschplänen scheinbare Legitimität geben soll, ist die aus allen Propagandarohren herausgepresste Mär von einem „brutalen Diktator Maduro“, der Venezuela gegen den Willen der Bevölkerung ruiniere.
Die Realitäten vor Ort sprechen jedoch eine komplett andere Sprache. Nicolas Maduro ist der gewählte Präsident des Landes. In der Regel nennt man das Demokratie; nicht jedoch in den BRD-Medien, weil das Ergebnis den herrschenden Kreisen in Berlin einfach nicht passt. Deshalb verschweigen die deutschen (und nicht nur die!) Presstituierten auch bewusst die Tatsache, dass in Caracas am 20. Mai demokratische Präsidentschaftswahlen stattfanden, früher als in der Verfassung vorgesehen, aber auf Basis eines Dialogs zwischen Regierung und Opposition; und nicht nur Nicolas Maduro stand dabei zur Abstimmung, sondern insgesamt standen 6 (!) Kandidaten zu Auswahl. Dieser gewann jedoch mit deutlichem Vorsprung. Die Wahlen standen unter internationaler Bobachtung von Vertretern aus 8 Ländern und 18 akkreditierten Journalisten. Das alles fand jedoch faktisch keinerlei Berücksichtigung in den herrschenden Medien, vor allem aus den USA und Europa. Der gewählte Präsident Maduro muss einfach auf Teufel komm raus zum Diktator mutiert werden, um den anhaltenden International koordinierten Putschversuch zu legitimieren.
Im Rahmen der von den wichtigsten Mächten des Westens, in erster Linie natürlich den USA, gegen Venezuela verhängten Wirtschafts- und anderen Sanktionen wurden inzwischen mindestens 50 Milliarden US-Dollar des Landes nicht nur eingefroren, sondern sogar direkt gestohlen, um mit diesen Geldern zum Teil den anhaltenden Putschversuch zu finanzieren. Selbst so angesehene Geldinstitute wie die Bank of England oder die Ctibank haben dem venezolanischen Staat gehörenden Goldreserven ohne Genehmigung verhökert und nicht deutlich dokumentierten Zwecken zugeführt. Gleichzeitig setzen in erster Linie die USA Sanktionen gegen Unternehmen in Venezuela durch, die Gold fördern, verarbeiten und exportieren.
Fast schon glückselig titelte auf dieser Linie die „Frankfurter Allgemeine Zeitung (FAZ) am 8. März 2019:“Maas: Wir unterstützen Guaidó weiter.“ Klar ist: der BRD-Botschafter hatte aus Anweisung seines Außenministers den venezolanischen Putschistenführer bei dessen Rückkehr begrüßt und diesem vor laufenden Kameras die Unterstützung der BRD bekundet. Eine direktere und flagrantere Einmischung in die inneren Angelegenheiten eines anderen souveränen Staates kann es kaum geben. Das hat mit Diplomatie nichts mehr zu tun, mehr jedoch mit Komplizenschaft; dementsprechend war die Ausweisung dieses „Botschafters“ nicht nur gerechtfertigt, sondern auch konsequent. Bundesaußenminister Maas erinnert in seinem Handeln, seinen rechten, russophoben Sprüchen an jene rechten Sozialdemokraten, die politisch den Weg in den Ersten Weltkrieg öffneten und schließlich Mitverantwortung für die Ermordung ihrer linken politischen Gegner und Vertretern revolutionärer Kräfte zum blutigen Auftakt der Weimarer Republik trugen.
Die Bundesregierung und ihr Maas können so handeln, weil es kaum mehr Opposition gibt, die es zu beachten gilt. Die sich „die Linke (PDL)“ nennende Organisation hat mit ihrem eigenen Anspruch kaum mehr etwas zu tun. Der Versuch einiger ihrer konsequenteren Mitglieder, die Solidarität mit Venezuela in den Mittelpunkt des Europaparteitages Ende Februar zu rücken, wurde diese Initiative von der Parteitagsregie faktisch im Keim erstickt und ihr Engagement verunglimpft. Da ist es auf der anderen Seite nur konsequent, dass die PDL-Bundestagsfraktionsführung den US-Botschafter Grenell zu ihrem Neujahresempfang einlud, was der so hofierte dankbar annahm und mit der anglich „linken“ Dagdelen ein munteres Tänzchen auf das Parkett legte. Einfach nur widerlich. Angekommen eben. Das mag ja individuell einen Brechreiz hervorrufen, macht jedoch sehr viel deutlich: wer so eine brave „Opposition“ hat, der kann eben zu viel machen!

 

Punkt 2: weltweiter Interventionismus: Berlin ist dabei!

Wenn auch gefiltert, so zeigen die aktuellen Debatten um die deutschen Rüstungsexporte den Zwiespalt der herrschenden Politik. Es geht um gewinnträchtige Waffenexporte an das blutrünstige Regime Saudi Arabiens und dessen Kumpane am Golf, die gemeinsam einen völkermörderischen Krieg gegen den Jemen führen. Dieses Verbrechen wird von der Mehrheit der bundesdeutschen Bevölkerung in Frage gestellt. Von daher versuchen die großkoalitionären Politiker, zu verschleiern, zu tricksen und zu täuschen, um die Quadratur des Kreises zu durchbrechen: auf der einen Seite es zumindest verbal der Meinung der Bevölkerung und der Menschenrechte gerecht zu werden, auf die anderen Seite die Gelddruckmaschine Waffenexporte auf Hochtouren laufen zu lassen, besonders jedoch die strategische Ache mit der Terror-Diktatur in Riad weiter zu ölen. Da beides einfach zusammen nicht geht, muss gelogen und getäuscht werden, bis sich die Balken biegen. Das betrifft in erster Linie die SPD, die es immer mehr zerreißt und deren gesellschaftlicher Einfluss danieder geht. Ihre offensichtlichen Lügen nimmt ihr kaum mehr jemand ab. Für die anderen Parteien ist das einfacher, denn sie waren im Prinzip schon immer so. Sie mussten sich im Wesentlichen darauf konzentrieren, heikle Angelegenheiten zu verschweigen und unter den Teppich zu kehren. Das ging ja auch viel zu oft gut. Jetzt wird das Eis jedoch immer dünner. Aktuell verkündet man lauthals, man habe sich in der Regierung auf einen Rüstungsexportstop nach Saudi Arabien geeinigt. Die Realität sieht jedoch anders aus. Rüstungsprojekte, die gemeinsam mit anderen europäischen Partnern (so besonders Frankreich) realisiert werden, können nach wie vor am Golf enden, allerdings müssten die Abnehmer versichern, diese nicht im Krieg gegen den Jemen einzusetzen. Wer das glaubt, kann selig werden...
Doch die Liste der Verlogenheiten ist noch viel länger. Die Medien fabulieren nicht nur über das angebliche Ende des Kalifats von Daesh (ISIS), sondern sie sinnieren lauthals über das Schicksal gefangener europäischer Islamisten, die als Daesh-Terroristen gekämpft, gefoltert, geköpft und getötet haben. Man muss dabei fast schon aufpassen, auf manchen der medial vergossenen Krokodilstränen nicht auszurutschen. Nicht berichtet und analysiert wird nämlich über die Tatsache, dass hinter den Kulissen und koordiniert von westlichen Geheimdiensten in der Sache Verhandlungen ablaufen, die darauf abzielen, die europäischen Terroristen nicht wieder zurückzunehmen, da sie die (noch) lebendigen Zeugen für die schmutzige Kooperation europäischer Regime mit islamistischen Terroristen aus der Region sind, um Regime Change Projekte im Sinne des Westens im Nahen Osten, besonders in Syrien, dem Irak oder den Libanon, durchzubomben. Das soll mit Hilfe pro-westlicher Regierungs- und Militärvertreter durchgesetzt werden. Dann würden die noch von den kurdischen SDF-Marionetten der USA in Nord-Syrien festgehalten europäischen Islamisten vom Irak übernommen und in dessen Geheimgefängnissen verschwinden oder dem Henker übergeben werden. Mitleidmit diesen Mördern und Terroristen ist nicht angebracht, aber scharfe Proteste gegen das eigentliche Ziel der Hintermänner in Washington, Berlin, London oder Paris: die Verschleierung der jahrelangen Kumpanei mit islamistischen Terroristen, die übrigens bis in die heutigen Tage anhält. Das zeigt sich vor allem auch daran, dass Reste von Daesh (ISIS) – nicht nur – von den USA am Leben gehalten werden, um ihre anhaltende Präsenz vor Ort zu rechtfertigen. In der Region um die an der Grenze zum Irak gelegenen syrischen Stadt al-Tanf werden nicht nur Zivilisten als faktische Geiseln gehalten, sondern diverse Terroristengrüppchen vom US-Militär am Leben gehalten (im Nachbarland Irak halten die USA 31 Militärbasen mit 34.000 US-Soldaten zur Beherrschung des Landes).
Damit sind wir auch schon in Syrien gelandet. Die offene Etablierung einer terroristischen, vom Westen gesteuerten islamistischen Diktatur in Damaskus ist zwar dank der aktiven Hilfe der wahren Freunde Syriens (Russland, Hezbollah, Iran, diverse Milizen aus dem Irak, Afghanistan oder Pakistan) bislang nicht nur gestoppt worden und der Wiederaufbau des Landes konnte beginnen, aber die selbst ernannten Herrscher des Westens und ihre regionalen Lakaien haben ihre „Neuordnungspläne“ für die Region des Nahen und Mittleren Osten noch nicht aufgegeben. Auf dieser Linie liegt auch die langfristig angelegte US-Planung, eine Geheimdienstpräsenz im Irak wie auch Syrien nicht nur aufrecht zu erhalten, sondern auch auszubauen - auch als Aufmarschgebiet gegen den Iran und zur weiteren Kontrolle der Kurden an kurzer Leine. In Berlin werden zum wiederholten Male neue Pläne für Syrien ausgearbeitet. Unter Federführung von BND-Beratern und unter Einbeziehung angeblicher Vertreter verschiedener „Volksgruppen“ aus Syrien (wohl eher geflüchteter Verräter und serviler Terror-Kumpane) wird derzeitig an einer so genannten „Charta“ für Syrien gebastelt, für die im Land selber aktiv Unterstützung gesammelt werden soll. Kontakte zum Büro des UN-Sondergesandten für Syrien, Geir Pederse, bestehen bereits. Hauptziel aller dieser Bestrebungen: Aufrechterhaltung der Spaltungen innerhalb der syrischen Gesellschaft und Isolierung der wahren Freunde Syriens. Unterfüttert wird dies durch das anhaltende scharfe Sanktionsregime gegen Syrien und die faktische Verweigerung und das Unterlaufen jeglicher Unterstützung beim Wiederaufbau des Landes. Auch das ist ohne Ende pervers. Diejenigen, die die Hauptverantwortlichen für den international orchestrierten Krieg gegen Syrien sind, verweigern jegliche Verantwortung und jedes aktive Engagement beim Wiederaufbau.
Auch die Destabilisierungsaktivitäten gegen den Iran gehen weiter. Da ist nicht nur die Propaganda und die immer wieder aufgeblasenen Fake News gegen Teheran. Die derzeitige US-Administration verschärft nicht nur die Wirtschaftssanktionen gegen die Islamische Republik Iran auf allen Ebenen mit dem strategischen Ziel, die Einkommensquellen des Landes gezielt zu verstopfen, Washington und sein CIA spornen parallel dazu die regionalen Terrorregime (vor allem Saudi Arabien) dazu an, gezielte Terroranschläge gegen Teheran einzusetzen In diesem Zusammenhang ist zum Beispiel die Nachfolgeorganisation von Jundallah „Jaich Al Adl“ mit gezielten Anschlägen in der Grenzregion zu Pakistan, Belutschistan, aktiv; ein ähnliches Instrument ist die kurdische Organisation PEJAK. Die Hintermänner sind jedoch die nordamerikanische CIA und das Schmiermittel saudisches Geld. In dieser gefährlichen Situation spielen die Europäer, allen voran die BRD, gezielt falsch, um mit effektiver „heißer Luft“ pro-westliche Elemente im Iran bei der Stange zu halten. Das Ziel am Ende all dieses Aufwands ist die westliche Übernahme des Landes mit Hilfe serviler Satrapen. Die Bundesregierung kritisiert die US-Sanktionen gegen Teheran. Allerdings nach dem Motto: im Maul keine Zähne, aber im Puff La Paloma pfeifen. Die Europäer haben unter deutscher Führung ein Instrument aus der Taufe gehoben, um angeblich die US-Sanktionen zu umgehen. Der Name des gepriesenen Instruments lautet INSTEX und sein Sitz wird Paris sein unter einem deutschen Chef. Das medial gepriesene Wunderkind soll praktisch en Tauschhandel mit Iran organisieren, während gleichzeitig ökonomisches Direktengagement – da weiter von US-Sanktionen bedroht – zurückgefahren wird. Selbst für dieses Propagandainstrument gibt es von Seiten Europas Bedingungen: Iran muss sein Finanzsystem faktisch der Kontrolle des Westens unterwerfen. Das Codewort hierfür lautet: Financial Action Task Force (FATF). Das ganze Ding kann allerdings wie ein Offenbarungseid wirken.

 

Punkt 3: in eigener Sache

Auch die aktuelle Ausgabe von GEHEIM erscheint wieder in sich immer weiter zuspitzender nationaler
und internationaler Situation. Zu einigen der gefährlichen Entwicklungen haben wir soeben einiges geschrieben. Diese finden sich auch im Heft wieder. In der Bundesrepublik verschärft sich der Weg nach rechts und zum weiteren Ausbau innerer Repressionsinstrumente und der sie umsetzenden Geheim- und Sicherheitsdienste. Dazu gehören natürlich auch anhaltende Aufrüstung, klammheimliche Zensurinstrumentarien gepaart mit aufgeblasenen Fake News.
Die Enthüllung all dieser Abgründe bleibt das Fundament von GEHEIM und muss noch ausgebaut und besser werden. Auch deshalb möchten wir erneut auf unsere Webseite (
www.gehem-magazin.de) sowie unsere GEHEIM-Seite auf Facebook hinweisen, da diese wesentlich aktueller sind und sein können als unsere Vierteljahreszeitschrift.
Immer noch hängt unser Magazin von unseren Leserinnen und Lesern ab. Wir wollen unsere Preisstruktur halten, können dies aber nur, wenn diese mitziehen, spenden, ihre Abos rechtzeitig bezahlen und Anschriftenänderungen zügig mitteilen. Und bitte niemals vergessen: wir benötigen aktive Mitarbeit, Unterstützung und zündende Ideen für die Weiterentwicklung von GEHEIM auf allen Ebenen! In diesem Sinne hoffen wir auf Eure Reaktionen…
Deshalb: der Kampf geht weiter, wir bleiben am Ball und hoffen auf EUCH!
A Luta Continua!

Michael Opperskalski (Köln) & Redaktion GEHEIM

 

Dank an die Bundesregierung

 

von Yavuz Özoguz

Die Überschrift mag aus der Tastatur eines Anhängers der islamischen Befreiungstheologie schräg klingen, aber ich meine es wirklich ehrlich und ernst: Haben Sie vielen Dank für diese Maßnahme!

Zunächst zu den Fakten: Vor knapp einer Woche hat die Bundesregierung von einem Tag auf den nächsten beschlossen, dass die iranische Fluggesellschaft Mahan Air nicht mehr in Deutschland landen darf. Die Bundesregierung hat dies mit der Wahrung außen- und sicherheitspolitischer Interessen begründet. Einen entsprechenden Bescheid habe das Luftfahrtbundesamt dem Unternehmen zugestellt [1]. In wie weit hier rechtstaatliche Prinzipien auf den Kopf gestellt werden, wenn die Bundesregierung irgendwen für irgendetwas anklagt, verurteilt und gleichzeitig die Strafe verhängt, ohne dass die Justiz überhaupt eingeschaltet worden wäre und ohne dass der Beschuldige irgendeine Chance gehabt hätte sich zu verteidigen, soll nicht Gegenstand der Betrachtung sein. Denn in Deutschland gilt die Rechtstaatlichkeit nur so lange, so lange sie im Interesse des herrschenden raubtierkapitalistischen Systems wirken kann. Dass zudem kein einziger Presstituierter des Mainstreams diesen Bruch der Rechtsstaatlichkeit zumindest hinterfragt, bleibe auch unbetrachtet, da die Presstituierten nur freiwillige Diener des Systems sind.

Die durch das Auswärtige Amt nachgeschobene Erklärung mutet abenteuerlich an: Es könne hierzulande kein Verkehr von Unternehmen zugelassen werden, die das Kriegsgeschehen in Syrien unterstützten. Nach diesem Maßstab hätte die Bundesrepublik bereits tausende und abertausende Beziehungen in die USA und viele nach Saudi-Arabien kappen müssen. Und den israelischen Botschafter hätten sie gleich ausweisen müssen. Aus völlig absurden Gründen wird der Mahan Air vorgeworfen, sie übernehme Transportflüge nach Syrien und in andere Kriegsgebiete auf Veranlassung der Revolutionsgarden der Islamischen Republik Iran. Das klingt deshalb so skurril, da Mahan Air eine private Luftfahrtgesellschaft ist und Iran Air die staatliche. Die staatliche Fluggesellschaft wurde allerdings noch nicht verboten. Zudem gebe es „gravierende Anhaltspunkte“ für das Agieren iranischer Geheimdienste in Europa [2]. Was für eine armselige Begründung. Jetzt fehlt nur noch die herbeigezauberte Fatwa eines Möchtegernislamexperten, der vorschreibt, dass iranische Geheimdienstler nur mit Mahan-Air fliegen dürfen, um es den Sicherheitsbehörden in Deutschland besonders einfach zu machen. Europäische Geheimdienstler fliegen demnach nur mit Lufthansa in den Iran? Das Ganze ist so absurd und lächerlich, dass die Vertuschung deutscher Speichelleckerei bei dem größten Verbrechersystem unserer Zeit namens USA kaum verdeckt werden kann. Die amtierende Bundesregierung hat sich auf die Fahnen geschrieben das verbrecherische US-System bei jedem Verbrechen zu unterstützen, sei es gegen Iran oder Venezuela und koste es, was es wolle.

Doch gegen wen richtet sich eigentlich dieser von den USA verlangte und den Deutschen prompt erfüllt Bann? Mahan Air wurde 1991 vom Sohn des damaligen iranischen Präsidenten Rafsandschani gegründet und wird seither von den inneriranischen Gegnern auch Rafsandschani-Air genannt [3]. Allein die Städte, die Mahan Air in Deutschland angeflogen hat, sprechen für sich: Düsseldorf und München. Die beiden Städte belegen die Plätze zwei und drei mit den meisten Großvermögen in Deutschland [4]. Und wer waren die Passagiere? Ganz sicher war es nicht die einfache Bevölkerung der Islamischen Republik Iran. Größtenteils waren es auch nicht Personen, die Deutschland nur als Drehkreuz nutzen, denn der Flughafen Istanbul ist diesbezüglich viel geeigneter und Turkish Airlines viel attraktiver als alles, was sonst in Deutschland landet. Der Großteil der Passagiere waren Iraner, die wirklich direkt nach Düsseldorf oder München fliegen wollten oder von dort zu einem Iranbesuch. Die Einbürgerung von Iranern steht in Düsseldorf an dritter Stelle wie in kaum einer anderen Stadt der Bundesrepublik [5]. Viele Iraner kamen nach Düsseldorf oder München, um ihre Devisen zu verprassen und mit vollen Koffern wieder heimzukehren.

Die touristischen Auslandsreisen der Iraner gehören aber ganz sicher nicht zu den förderlichen Maßnahmen zur Unterstützung der Islamischen Republik Iran. Wie oft hat das religiöse Oberhaupt der Islamischen Republik Iran seine Bevölkerung darauf hingewiesen, dass man sich nur mit einer Widerstandswirtschaft der Angriffe des raubtierkapitalistischen Weltsystems erwehren kann [6]. Den Begriff „Widerstandswirtschaft“ hat er bereits vor vielen Jahren geprägt [7]. Wir oft hat er die Iraner dazu aufgerufen nach Möglichkeit nur iranische Waren zu kaufen, keine Devisen zu verbrauchen und im eigenen Land Urlaub zu machen? Der Großteil des revolutionären Volkes hat sich an diese Richtlinien gehalten. Es gibt aber auch im Iran – wie in jedem anderen Volk – eine unbelehrbare Schicht von Wohlhabenden, die sich kein Stück um Ideale scheren. Für sie gehörte der regelmäßige Düsseldorf-Besuch zu ihren Leben. Weder Apelle noch gutes Zureden konnte sie davon abhalten. Es war ja auch sehr gemütlich direkt nach Düsseldorf oder München zu fliegen. Nicht einmal umsteigen brauchten jene, die oft einige Kilos zu viel mit sich herumschleppen. Jetzt wurde es ihnen verboten! Und das Verbot kam weder von der Islamischen Republik Iran noch durch irgendeine islamische Fatwa. Das Verbot kam von der westlichen Welt, von Deutschland! Zuweilen bekommt man den Eindruck, dass dem Satan selbst die Teufelei der Westlichen Welt zu viel wird, so dass er der islamischen Befreiungstheologie hilft.

Jedenfalls war jenes Verbot eine der besten Maßnahmen, welche die Bundesregierung zur Unterstützung der islamischen Befreiungstheologie und der Befreiungsbewegung in den letzten Jahren durchgesetzt hat. Gratuliere! Iran spart viele Devisen (allein für die Flüge) und den westlich orientierten Iranern wird die Reise in ihr Schlaraffenland erschwert. Noch einmal an dieser Stelle im Namen aller Anhänger einer wahren Befreiung Deutschlands und des Iran vom Imperium: Danke liebe Bundesregierung!
Einen Vorschlag aber hätte ich noch: Bitte verbieten Sie auch Iran Air die Flüge nach Deutschland und unterlassen sie die Lufthansa-Flüge nach Teheran, denn das heutige Deutschland hat es nicht verdient irgendwelche Beziehungen zur dem immer größer werdenden Teil der Welt zu haben, die sich befreit.

Anmerkungen:

[1] https://www.tagesschau.de/ausland/iran-mahanair-101.html
[2]
https://www.handelsblatt.com/unternehmen...n/23890884.html
[3]
http://www.muslim-markt.de/forum/messages_archiv/784.htm
[4]
https://www.welt.de/wirtschaft/bilanz/ar...perreichen.html
[5]
https://www.duesseldorf.de/fileadmin/Amt...b_migration.pdf
[6]
http://www.khamenei.de/imam_d/ansprachen...18.htm#20032018
[7]
http://www.eslam.de/begriffe/w/widerstandswirtschaft.htm

QUELLE: http://www.muslim-markt-forum.de/t1641f2-Dank-an-die-Bundesregierung-fuer-das-Mahan-Air-Verbot.html#msg4869

Naming Names

von Enrique Bermudez und Abu Hassan

Geheime CIA-Operationen finden nicht im luftleeren Raum statt. Sie benötigen ein dicht gewobenes organisatorisch-logistisches Netz, das das Zielgebiet bis in alle sensiblen Bereiche erfasst. Wie eine schwarze Spinne sitzt in diesem Netz die jeweilige CIA-Station, die in der entsprechenden US-Botschaft untergebracht ist. Unter der Tarnung und der diplomatischen Immunität einer Botschaft oder eines Konsulates lassen sich für die CIA am sichersten und günstigsten jene organisatorischen, technischen und personellen Voraussetzungen schaffen, ohne die CIA-Aktivitäten in dem betroffenen Land unmöglich sind.

An den „CIA-Diplomaten” hängen ungezählte Spitzel, Spione, Agenten, Ausbilder und Spezialisten. Diese arbeiten – eingeschleust oder angeworben – in Parteien, Verbänden, Studentenorganisationen, Gewerkschaften, Medien, in den militärischen und Regierungsstellen sowie im wirtschaftlichen Sektor des Landes. Sie können jedoch ebenso in US-amerikanischen Firmen, Institutionen und Organisationen untergebracht sein. Zudem benutzt die CIA US-Touristen, Austauschstudenten, Schüler, ja sogar Priester und Wissenschaftler, um an die benötigten Informationen zu gelangen oder Geheimdienstoperationen vorzubereiten.

Unser NAMING NAMES, d.h. die Enttarnung unter diplomatischer Tarnung arbeitender CIA-Agenten, ist damit für alle Betroffenen Hilfe zur Selbsthilfe…

Diese „Hilfe zur Selbsthilfe“ kann nur regelmäßig erscheinen, weil sie auf der Mitarbeit, Zuarbeit und professioneller Recherche Vieler ruht. Neumodischer formuliert: inzwischen, in den zurück liegenden Jahrzehnten, ist ein weltweites Netzwerk aus Journalisten, Betroffenen, Spezialisten und Informanten entstanden, das die Veröffentlichung unseres NAMING NAMES ermöglicht. Für dieses Netzwerk stehen stellvertretend die Namen Enrique Bermudez und Abu Hassan. Alle, die uns in irgendeiner Weise in diesem Zusammenhang helfen, stehen nachweislich im Fadenkreuz der terroristischen CIA, die man getrost Mörder GmbH & Co. KG nennen kann...

CIA im Afghanistan

Botschaft in Kabul

Papa, Jami
Frühjahr 2019

Gerard, (Jerry)Hodel

Frühjahr 2019

Hotz, Raymond

Frühjahr 2019

Decker, Karen

Frühjahr 2019

Hughes, Charles

Frühjahr 2019

Gillis, Christopher

Frühjahr 2019

Burger, David

Frühjahr 2019

Militärgeheimdienst DIA

COL Wilkins, Brady

Frühjahr 2019

Drogenbehörde DEA

Alexander, Tracy

Frühjahr 2019

CIA in Aserbaidschan

Botschaft in Baku

Fernandez, Michael

Frühjahr 2019

Wells, Brenda

Frühjahr 2019

Reyno, Lucy

Frühjahr 2019

Walker, Bridgette

Frühjahr 2019

Kimpton, Scott

Frühjahr 2019

Li, Yan

Frühjahr 2019

Militärgeheimdienst DIA

COL Kavlick, Adam

Frühjahr 2019

Geheim-Magazin 1-19

Author; Michael Opperskalski Categories: Magazin Archiv

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Michael Opperskalski

Michael Opperskalski

Michael Opperskalski ist der Gründer von Geheim-Magazin.de
und zudem einer der aktivsten Autoren.

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