Toolbar L
    

Toolbar R
    

01
April
2018

Geheim-Magazin 1-18

Punkt 1
vor Entscheidungen

Punkt 2
zu diesem Heft

Punkt 3
in eigener Sache


Naming Names

                              GEHEIM1 18cover

Punkt 1: vor Entscheidungen

Die wachsende Kriegsgefahr liegt wie Pulvergeruch regelrecht in der Luft, nicht im fernen Syrien oder dem Irak, sondern mitten in Europa. Die britische Premierministerin May hat nun die Chance, nicht als Versagerin in den Fußnoten der Geschichte unterzugehen, sondern zur Auslöserin der größten und gefährlichsten diplomatische Krise mit Russland zu werden, die das Potential zu direkten militärischen Provokationen beinhaltet. Diese würde jedoch zur Auslöschung jenes Europas führen können, dass wir kennen. Historiker, die dieses Schlachten überleben würden, könnten dann über jene britische Provokation zu forschen beginne, mit der alles begann und die untrennbar mit der derzeitigen minderbemittelten britischen Premierministerin verknüpft ist; zweifelhafte Ehre, wem Ehre gebührt… Alles begann an einem helllichten Tag in einer englischen Kleinstadt namens Salisbury und einem hinterhältigen Nervengiftanschlag auf einen (inzwischen) britischen Geheimdienstagenten und ehemaligen russischen Militär. Das ist zum Ersten die Geschichte von gemeinem Verrat im Geheimdienstmilieu, was schon unzählige Vorlagen vor Bücher und Filme geliefert hatte. Im britischen Auftrag arbeitete der russische Geheimdienstoffizier Sergej Skripal gegen seine eigene Heimat, wurde jedoch enttarnt und zu 12 Jahren Gefängnis verurteilt und einige Zeit später ausgetauscht. In England, seiner neuen „Heimat“, angekommen, lebte er schließlich ruhig und ohne jegliche Bedeutung. Dies ist jedoch ein Stoff, aus dem bereits viele Bücher oder Filme gestrickt wurden. Doch der Absturz in die Bedeutungslosigkeit sollte für Skripal ein jähes Ende haben und der gemeine Giftgasanschlag auf ihn in einem eher verschlafenen englischen Nest zur Basis für eine massive Desinformationskampagne werden.

Eingebunden ist sie jedoch in eine massive anti-russische Frontstellung, die bei den Herrschaftsmedien beginnt und bei militärischen Provokationen mit anhaltender massiver Aufrüstung endet. Ein starkes Russland, das die westlich dominierte Weltordnung zunehmend in Frage stellt, ist den selbst ernannten westlichen Herrschern der Welt ein Dorn im Auge; deshalb auch die schon manische Verteufelung des russischen Präsidenten Putin.

Belastbare Beweise gegen Russland gibt es nicht, aber dennoch einige Fakten, die von den herrschenden Medien bewusst verschwiegen werden. Keine Frage: der Fall ist sehr kompliziert und bedarf umfangreichen Aufklärungsbemühungen. Festhalten kann man jedoch schon jetzt, dass Russland keine militärischen Nervenkampfstoffe mehr besitzt bzw. diese in den letzten Jahren vernichtet wurden. Gerade die USA gehören zu jenen, die u.a. verantwortlich für die vereinbarten Vernichtungsaktionen waren. Dieser Spur folgend gibt es allerdings Hinweise, dass das in England benutzte Nervengift „Novichok“ in größere n Mengen in den USA selber, Tschechien und auch Großbritannien vorhanden ist. Zudem ist gerade London berühmt-berüchtigt für geheimdienstlich inszenierte Desinformationen; zu den Bekanntesten gehören die Massenvernichtungswaffenlüge gegen den Irak oder die nie bewiesenen Behauptungen, die syrische Armee setze Giftgas ein. Diese Lügenmärchen hatten dramatische Konsequenzen: Krieg…

Das führt direkt zur aktuellen Situation in um wiederholten Male läuft die westliche Propagandamaschinerie Amok gegen die Regierung in Damaskus, die ohne jegliche Beweise beschuldigt wird, Giftgas gegen die eigene Bevölkerung einzusetzen. Dies soll als Rechtfertigung für offene militärische Aggressionen dienen. Deshalb wird auch bewusst verschwiegen, dass die syrische Armee alleine seit Beginn diesen Jahres im Zuge der Befreiung eine Reihe von Giftgasdeponien und entsprechende Labors gefunden hat, die von den terroristischen Söldners angelegt worden waren, alleine in Ost-Gutha mehr als 40 (!) Tonnen dieses Teufelszeugs. Entsprechende Luftangriffe wurden von den USA bereits angekündigt und werden derzeit mit dem saudischen Kronprinzen und Kriegsverbrecher Salman koordiniert, der in den Tagen des Redaktionsschlusses unter großem Propagandagetöse in Washington weilt. Die vom Westen ausgehaltenen Terrorschauspieler der so genannten „Weißhelme“ (über die Hintergründe dieser Truppe berichtete GEHEIM bereits ausführlich, auch auf seiner Webseite/www.geheim-magazin.de) stehen bereits Gewehr bei Fuß, um das notwendige propagandistische Szenario auch bildgerecht im Auftrag herbeizuzaubern. Das aller bedeutet zum wiederholten Male, dass die westlichen Mächte ihre Regime Change Pläne auf dem Rücken des syrischen Volkes unbeirrt und mit Blut befleckten Händen fortführen. Fester Teil dieser mörderischen Strategie ist die anhaltende Unterstützung für die diversen anti-syrischen Terroristen. Auch die BRD ist dabei an vorderster Front. Um diese Komplizenschaft mit dem Terrorismus zu kaschieren, sind die herrschenden Medien eng eingebunden, um Porträts der Situation zu zeichnen, die mit der Wirklichkeit höchstens in Spurenelementen etwas zu tun haben; dabei wird auch toleriert, dass sich Terrorstrukturen in Europa – so auch in Deutschland – gebildet haben.

Dennoch gelingt es der syrischen Armee, immer weitere Gebiete des Landes zu befreien. Das passt den Herren in Washington, London, Berlin oder Paris natürlich nicht in den Kram. Dieser Linie folgend werden weiterhin Konfliktzonen gehalten und geschaffen, die das Potential für direktere Interventionen dienen können. Das sind derzeit vier: die US-Basis um al-Tanf in der Nähe zur irakischen Grenze, wo von US-Spezialeinheiten terroristische Söldner ausgebildet werden; ein Gebiet im Süden an der Grenze zu „Israel“, wo Terrorsöldner unter dem Schutz und mit der aktiven Unterstützung Tel Avivs operieren können; das Terrornest in der Provinz Idlib sowie das teilweise von syrischen Kurden bewohnte Gebiet im Norden des Landes. Gerade die Kurden waren in den letzten Jahren als strategische Schachfiguren der USA aufgebaut worden, die dort offiziell über mehrere Militärbasen verfügen. Zugleich birgt dies jedoch zusätzliches Konfliktpotential, da Ankara die in der letzten Zeit von den USA und anderen westlichen Staaten militärisch hoch gerüsteten Kurden, vom Westen zudem in ihren extrem nationalistisch-separatistischen Zielen aufgeputscht, als Bedrohung für die eigene Sicherheit betrachten. Die völkerrechtswidrige Militärintervention der Türkei in Afrin (geplant ist u. auch eine entsprechende im angrenzenden ölreichen Euphrat-Gebiet sowie im benachbarten Irak) hat zudem weitere Kriegsfronten eröffnet, in die Washington und andere westliche Staaten bis über die Halskrause verstrickt sind.

Die westlichen Regime Change Strategien betreffen jedoch die gesamte Region, so auch den Iran. Die Ernennung von John Bolton zum neuen Sicherheitsberater von US-Präsident Trump. Der Kriegsfalke Bolton – ein Architekt der US-Invasion im Irak – ist ein ausgewiesener Iran-Hasser und ein Advokat schärfsten Vorgehens gegen (Nord)Korea, Syrien, Russland und China, aber auch kein Freund der EU. Der Iran muss sich daher auf weitere Sanktionen bis zum Zerschlagen des internationalen Atom-Abkommens sowie dem weiteren Aufbau offen konterrevolutionärer bis hin zu terroristischen Strukturen gegen Teheran einstellen. Dies alles in engster Koordination mit dem zionistischen „Israel“, das sofort der Ernennung Bolton offiziell zujubelte, und der wahabistischen Diktatur Saudi Arabiens.

Der Wind zur Unterminierung der islamischen Revolution im Iran weht jedoch nicht nur aus Washington, er hat auch starke Komponenten aus Frankreich, Berlin und London. Da sind nicht nur die aktive Unterstützung der terroristischen so genannten „Volksmodjahedin“, sondern zunehmend auch diverse Versuche, extremistische schiitische Gruppen aufzubauen, um den Iran von Innen heraus zu destabilisieren. Zwei Beispiele hierfür seien dabei herausgegriffen: der Sekte der „Schirazi“ wird von London aus unter die Arme gegriffen, die dort auch eine logistische und propagandistische Basis unterhalten; Paris dient zunehmend als Ort für Konferenzen ethnischer und religiöser Minderheiten im Iran, die zum Ziel haben, eine Vereinigung derselben in Gegnerschaft zur islamischen Revolution aufzubauen; Berlin darf natürlich in dieser Phalanx nicht fehlen, von wo aus Solidaritätsbekundungen für die „Sufis der Gonabadi“ (siehe Presseerklärung des Außenministeriums vom 20. März 2018) in die Welt verschickt werden, wobei natürlich verschwiegen wird, dass diese „Sufis“ für Terroranschläge verantwortlich sind. Die BRD agiert außerdem als geheimdienstlich abgesichertes Refugium für die iranisch-kurdischen Terrorsöldner von PJAK und Komeleh. Politisch-diplomatisch unterstützt die EU (damit auch an vorderster Linie Deutschland) zwar das international verhandelte Nuklearabkommen gegen die Versuche der USA, dieses faktisch aufzuheben, aber gleichzeitig erhöht sie den Druck auf Teheran, sowohl das iranische Raketenprogramm deutlich zu begrenzen, als auch die Revolutionsmilizen („Pasdaran“) im Endeffekt zu kastrieren sowie die Unterstützung für die libanesische Widerstandsorganisation Hezbollah einzustellen. Signale aus pro-westlichen Regierungskreisen im Iran lassen die EU-Strategen in diese Richtung hoffen und zugleich Ermutigung dafür bekommen, den politisch-diplomatischen Druck weiter zu erhöhen – einschließlich weiterer gezielter Sanktionen.

Bei alledem spielt das Außenministerium der BRD eine wichtige Rolle. Dies ist Teil der Großen Koalition aus Union und SPD. Diese Große Koalition unter Merkel setzt das unbeirrt fort, was in den letzten Jahres sich zuspitzend Realität war: aggressive Innen- und Außenpolitik, weiterer Abbau demokratischer Rechte und Ausbau des „Sicherheits“apparats, anhaltende Aufrüstung und weltweite Militäreinsätze, schmutzige Kungelei mit Diktatoren, Terroristen und relativ schmerzreise Rüstungsexporte. Die SPD wird bei diesem schmutzigen Spiel von der CDU/CSU und ihren rechtesten Frontleuten am Nasenring herumgeführt und wird auf diesem Weg auch der Reste klassisch sozialdemokratischer Positionen beraubt. Wer in dieser Situation auf die Partei die LINKE hofft, der wird enttäuscht und kaum wirkliche Opposition gegen Kriege, Aufrüstung, Militärinterventionen und „Sicherheits“gesetzen finden. Das führt in Konsequenz zu einem weiteren Anwachsen rassistischer, neofaschistischer und rechtspopulistischer Kräfte – so auch der AfD. Damit wird das gesellschaftliche Klima immer vergifteter…

 

Punkt 2: zu diesem Heft

All diese und weitere Problembereiche werden in diesem Heft in bekannter Weise so intensiv wie möglich behandelt. Dabei versuchen wir (wie fast) immer, den schwierigen Spagat zwischen Aktualität, tiefer gehenden Analysen, Enthüllungen und zu wenig auf unterschiedlichen Ebenen unterstützenden Mitarbeitern angesichts des engem formalen Rahmens zu stemmen. Wir können nur hoffen, dass dies uns auch diesmal gelungen ist und hoffen auf die aktivere Unterstützung unserer Leserinnen und Leser!

 

Punkt 3: in eigener Sache

Wir wollen und müssen besser werden. Daher werden wir in diesem Jahr hart daran arbeiten, unsere Redaktion auch sichtbar zu verbreitern. Dies langsam auch vor dem Hintergrund, langsam einen Generationswechsel einzuleiten. GEHEIM wird weiter und sogar noch intensiver gebraucht werden - unabhängig, frech und konsequent!

In diesem Sinne: Hasta La Victoria Siempre!

Redaktion GEHEIM & Michael Opperskalski (Köln)

 

Naming Names

von Enrique Bermudez und Abu Hassan

Geheime CIA-Operationen finden nicht im luftleeren Raum statt. Sie benötigen ein dicht gewobenes organisatorisch-logistisches Netz, das das Zielgebiet bis in alle sensiblen Bereiche erfasst. Wie eine schwarze Spinne sitzt in diesem Netz die jeweilige CIA-Station, die in der entsprechenden US-Botschaft untergebracht ist. Unter der Tarnung und der diplomatischen Immunität einer Botschaft oder eines Konsulates lassen sich für die CIA am sichersten und günstigsten jene organisatorischen, technischen und personellen Voraussetzungen schaffen, ohne die CIA-Aktivitäten in dem betroffenen Land unmöglich sind.

An den „CIA-Diplomaten” hängen ungezählte Spitzel, Spione, Agenten, Ausbilder und Spezialisten. Diese arbeiten – eingeschleust oder angeworben – in Parteien, Verbänden, Studentenorganisationen, Gewerkschaften, Medien, in den militärischen und Regierungsstellen sowie im wirtschaftlichen Sektor des Landes. Sie können jedoch ebenso in US-amerikanischen Firmen, Institutionen und Organisationen untergebracht sein. Zudem benutzt die CIA US-Touristen, Austauschstudenten, Schüler, ja sogar Priester und Wissenschaftler, um an die benötigten Informationen zu gelangen oder Geheimdienstoperationen vorzubereiten.

Unser NAMING NAMES, d.h. die Enttarnung unter diplomatischer Tarnung arbeitender CIA-Agenten, ist damit für alle Betroffenen Hilfe zur Selbsthilfe…

Diese „Hilfe zur Selbsthilfe“ kann nur regelmäßig erscheinen, weil sie auf der Mitarbeit, Zuarbeit und professioneller Recherche Vieler ruht. Neumodischer formuliert: inzwischen, in den zurück liegenden Jahrzehnten, ist ein weltweites Netzwerk aus Journalisten, Betroffenen, Spezialisten und Informanten entstanden, das die Veröffentlichung unseres NAMING NAMES ermöglicht. Für dieses Netzwerk stehen stellvertretend die Namen Enrique Bermudez und Abu Hassan. Alle, die uns in irgendeiner Weise in diesem Zusammenhang helfen, stehen nachweislich im Fadenkreuz der terroristischen CIA, die man getrost Mörder GmbH & Co. KG nennen kann...

CIA im Libanon

Botschaft in Beirut

Smith, Kristin
Frühjahr 2018

Rath, John

Frühjahr 2018

Williamson, Carolee

Frühjahr 2018

Hartinger, David

Frühjahr 2018

Patterson, Anne

Frühjahr 2018

Fassil, Jeul

Frühjahr 2018

Jobe, Mam

Frühjahr 2018

Militärgeheimdienst DIA

COL Mouton, Daniel

Frühjahr 2018

Drogenbehörde DEA

James, Grace

Frühjahr 2018

CIA in Ägypten

Botschaft in Kairo

Vickers, Lisa

Frühjahr 2018

Shea, Dorothy

Frühjahr 2018

Okamura, Michael

Frühjahr 2018

Leonard, Patrick

Frühjahr 2018

Abdi, Ali

Frühjahr 2018

Sallay,

Frühjahr 2018

Konsulat in Alexandria

Omar, Ali

Frühjahr 2018

Corbett, Nancy

Frühjahr 2018

Sallay, Taz

Frühjahr 2018

Tarek, Abdelhamid

Frühjahr 2018

Renuart, Ryan

Frühjahr 2018

Sallay, James

Frühjahr 2018

Geheim-Magazin 1-18

Author; Michael Opperskalski Categories: Magazin Archiv

About the Author

Michael Opperskalski

Michael Opperskalski

Michael Opperskalski ist der Gründer von Geheim-Magazin.de
und zudem einer der aktivsten Autoren.

Bilder ohne Kommentare

22450099 1206341556175911 9054349600848691473 n

22490044 10155538397181023 5105028457713822493 n

22491588 708645472666039 8212829411830601681 n

435828023 84551 resized 20171001 035116303

435833749 121227 resized 20171013 062701665

DLsCwWAUMAAeJs9

 

map

User Menu

3.png5.png2.png6.png6.png1.png

Besucherinfo


Wie viele sind gerade online?

2
Online

Sonntag, 19. August 2018 22:52
Powered by Warp Theme Framework
Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.
Weitere Informationen