Toolbar L
    

Toolbar R
    

01
April
2017

Geheim-Magazin 1/17

Punkt 1
der Terror wendet sich gegen seine Urheber

Punkt 2
gemeinsames Feindbild Russland

Punkt 3
Syrien weiter im Visir barbarischer Einmischungen

Punkt 4
zu diesem Heft

Punkt 5
in eigener Sache

Naming Names

                              GEHEIM1 17cover

Punkt 1: der Terror wendet sich gegen seine Urheber

1.    Die Namen verschiedener europäischer Städte wurden inzwischen zu Synonymen für brutalsten „islamistischen Terror“. In den Massenmedien dominieren Berichte über diese Thematik und die Forderungen nach immer schärferen „Sicherheitsmaßnahmen“. Auf der Straßen der Bundesrepublik, Frankreichs, Englands oder Belgiens grassiert inzwischen offene Angst. Dieses gefährliche Gemisch wird von „rechtspopulistischen“ bis hin zu neofaschistischen Kräften ausgenutzt und zugleich immer weiter angeheizt; Le Pen in Frankreich, de Wilders in Holland oder die AfD in der BRD sind einige Beispiele hierfür. Sie werden stärker, einflussreicher und könnten am Ende das von Deutschland geführte Herrschaftsprojekt EU begraben…
Der Umgang mit diesem Terror belegt jedoch zugleich den Zynismus, die Doppelmoral sowie die Skrupellosigkeit der selbst ernannten Herrscher des Westens. Den mit allen Mitteln durchgesetzten Regime Change in Damaskus fiebrig vor Augen, unterstützten Washington, London, Paris, Berlin oder London immer radikalere islamistische Terroristen – nicht nur, vor allem aber auch den IS (ISIS/Daesh). Je mehr diese Terrorgruppen jedoch am Boden in Syrien und dem Irak verlieren, desto gefährlicher werden ihre in westlichen Staaten weit verzweigten und geheimdienstlich abgesicherten Unterstützernetzwerke. Zwar gibt es zunehmend mehr Verhaftungen von gefährlichen Terroristen (nicht nur!) in Deutschland, aber selbst an diesem Punkt regiert wiederum die auf höchsten staatlichen Ebenen verankerte Verlogenheit. Man verhaftet einzelne dieser ruchlosen und brandgefährlichen Banditen, man hält sich jedoch deutlich damit zurück, die gesamten Netzwerke zu zerschlagen. Dies nicht nur, weil man immer noch daran festhält, eine dem Westen höriges Regime in Damaskus mit allen Mitteln zu installieren, sondern auch, weil ein konsequentes Zerschlagen terroristischer Strukturen weitere schmutzige Hintergründe des Terrorsumpfes (nicht nur!) in der BRD an die Öffentlichkeit zerren würde: die Verstrickung mit und Absicherung von islamistischen Terroristen durch westliche Geheimdienste sowie die Aufdeckung von Hintermännern terroristischer Regime im arabischen Golf, besonders Saudi Arabiens und Katars. Das darf jedoch nicht sein, will man sich doch die mit den wahabistischen Diktatoren dieser Staaten florierenden Geschäfte, vor allem im Rüstungsbereich, nicht verderben. Deswegen werden zuweilen auch operative polizeiliche Vorgehensweisen von politisch verantwortlichen Stellen gestoppt oder behindert. Auch die Herrschaftsmedien funktionieren in der Regel diesem Sinne… Daher das schon fast konsequente Verschweigen entscheidender Hintergründe oder die Reduzierung der real existierenden Gefahren auf den IS (Daesh).

Punkt 2: gemeinsames Feindbild Russland

Der frisch gewählte US-Präsident Donald Trump hatte mit seinen Äußerungen zunächst Hoffnungen auf die Entwicklung eines rationaleren Verhältnis Washingtons mit Moskau geweckt, zumal Ex-Präsident Obama und besonders Trumps Gegenkandidatin Hillary Clinton gerade in dieser Frage auf immer aggressivere Töne und Handlungen gesetzt hatten. Die internationalen Reaktionen des Westens fielen dementsprechend panisch aus, da die gut orchestrierte Russophobie zu einem fest installierten Angelpunkt westlicher Strategien und Medienkampagnen geworden waren; dementsprechend wurde Moskau durch die NATO immer enger eigekreist und diese versucht, durch anhaltende Provokationen Russland zu kurzsichtigen Handlungen herauszufordern. Das Opfer blieb jedoch den Umständen entsprechend überlegt und zugleich gelassen. Und nun sollte also die selbst ernannte Führungsmacht des Westens in Person des neuen US-Präsidenten Trump aus der „Einheitsfront“ auszuscheren. Mehr noch, Trump siegelte mit seiner unverblümten Art die immanenten, sich verschärfenden Widersprüche des Westens wieder. Manche seiner Forderungen sind nichts anderes im Kern eine Dokumentation des strategischen ökonomischen Niedergangs der USA und seine massiven Aufrüstungspläne könnten die Vereinigten Staaten an den Rand des wirtschaftlichen Kollaps führen; alleine die avisierte Zahl von über 50 Milliarden US-Dollar als Ziel der Steigerung des Rüstungsetats ist kaum mehr als der gesamte Verteidigungshaushalt Russlands. Dieser Wahnsinn ist kriegsgefährlich, macht einzig und alleine die Rüstungskonzerne reich.
Nun fallen die vorsichtigen Entspannungsübungen der Trump-Administration fast gänzlich in sich zusammen, wird im Gegenteil nahezu jeder vorsichtige Kontakt aus Washington mit russischen Diplomaten als faktischer Vaterlandsverrat denunziert und mit Fake News „enthüllt“. Damit entsteht durchaus der Eindruck eines Putsches innerhalb des US-Establishments – getragen von einer Art Großen Koalition aus Kriegstreibern beider Parteien (Demokraten, Republikaner), Teilen des militärisch-industriellen Komplexes, der Geheimdienste und ihrer willfährigen Medien.
In dieser potentiell brandgefährlichen Situation behält Russland eine überlegte Ruhe, hält jedoch zugleich an den entscheidenden Prinzipien seiner in den letzten Jahren entwickelten Außenpolitik fest: Stärkung des internationalen Völkerrechts, Aufbau internationaler und bilateraler Beziehungen auf gleichberechtigter Augenhöhe sowie die Unterstützung einer tatsächlich multipolaren Weltordnung, die faktisch und ganz real inzwischen dabei ist, die bisherige einseitige westlich-imperialistische Dominanz der so genannten „Neuen Weltordnung“ nach der Zerschlagung des sozialistischen Lagers abzulösen. Diese Prinzipien Moskaus stehen derzeit nicht nur für die nationalen Interessen Russlands, sondern besonders auch für die der Mehrheit der Völker der Welt!
Aus diesem Grund (!) geben wir dem Apell „Hände weg von Russland!“ nicht nur eine notwendige redaktionelle Beachtung, sondern unterstützen ihn auch und werben für seine intensive Verbreitung!

Punkt 3: Syrien weiter im Visir barbarischer Einmischungen

Der frisch gewählte US-Präsident Donald Trump hatte mit seinen Äußerungen zunächst Hoffnungen auf die Entwicklung eines rationaleren Verhältnis Washingtons mit Moskau geweckt, zumal Ex-Präsident Obama und besonders Trumps Gegenkandidatin Hillary Clinton gerade in dieser Frage auf immer aggressivere Töne und Handlungen gesetzt hatten. Die internationalen Reaktionen des Westens fielen dementsprechend panisch aus, da die gut orchestrierte Russophobie zu einem fest installierten Angelpunkt westlicher Strategien und Medienkampagnen geworden waren; dementsprechend wurde Moskau durch die NATO immer enger eigekreist und diese versucht, durch anhaltende Provokationen Russland zu kurzsichtigen Handlungen herauszufordern. Das Opfer blieb jedoch den Umständen entsprechend überlegt und zugleich gelassen. Und nun sollte also die selbst ernannte Führungsmacht des Westens in Person des neuen US-Präsidenten Trump aus der „Einheitsfront“ auszuscheren. Mehr noch, Trump siegelte mit seiner unverblümten Art die immanenten, sich verschärfenden Widersprüche des Westens wieder. Manche seiner Forderungen sind nichts anderes im Kern eine Dokumentation des strategischen ökonomischen Niedergangs der USA und seine massiven Aufrüstungspläne könnten die Vereinigten Staaten an den Rand des wirtschaftlichen Kollaps führen; alleine die avisierte Zahl von über 50 Milliarden US-Dollar als Ziel der Steigerung des Rüstungsetats ist kaum mehr als der gesamte Verteidigungshaushalt Russlands. Dieser Wahnsinn ist kriegsgefährlich, macht einzig und alleine die Rüstungskonzerne reich.
Nun fallen die vorsichtigen Entspannungsübungen der Trump-Administration fast gänzlich in sich zusammen, wird im Gegenteil nahezu jeder vorsichtige Kontakt aus Washington mit russischen Diplomaten als faktischer Vaterlandsverrat denunziert und mit Fake News „enthüllt“. Damit entsteht durchaus der Eindruck eines Putsches innerhalb des US-Establishments – getragen von einer Art Großen Koalition aus Kriegstreibern beider Parteien (Demokraten, Republikaner), Teilen des militärisch-industriellen Komplexes, der Geheimdienste und ihrer willfährigen Medien.
In dieser potentiell brandgefährlichen Situation behält Russland eine überlegte Ruhe, hält jedoch zugleich an den entscheidenden Prinzipien seiner in den letzten Jahren entwickelten Außenpolitik fest: Stärkung des internationalen Völkerrechts, Aufbau internationaler und bilateraler Beziehungen auf gleichberechtigter Augenhöhe sowie die Unterstützung einer tatsächlich multipolaren Weltordnung, die faktisch und ganz real inzwischen dabei ist, die bisherige einseitige westlich-imperialistische Dominanz der so genannten „Neuen Weltordnung“ nach der Zerschlagung des sozialistischen Lagers abzulösen. Diese Prinzipien Moskaus stehen derzeit nicht nur für die nationalen Interessen Russlands, sondern besonders auch für die der Mehrheit der Völker der Welt!
Aus diesem Grund (!) geben wir dem Apell „Hände weg von Russland!“ nicht nur eine notwendige redaktionelle Beachtung, sondern unterstützen ihn auch und werben für seine intensive Verbreitung!

Punkt 4: zu diesem Heft

4.    Die soeben dargestellten Schwerpunkte bilden natürlich das Gerüst dieser GEHEIM-Ausgabe. Hinzu kommt komplementär eine Analyse der anti-iranischen Destabilisierungsaktivitäten im Vorfeld der Präsidentschaftswahlen in der Islamischen Republik Iran im kommenden April.
Wir vergessen allerdings nicht innenpolitisch den weiteren Ausbau der Repressionsinstrumente, denn Aggressionen nach innen sind eng verbunden mit Aggressionen nach außen – zwei Seiten ein und derselben Medaille…
Gerade deshalb weisen wir auch auf die nächste GEHEIM hin und die neuesten Enthüllungen von WikiLeaks über die weltweiten Cyberspionageaktivitäten der CIA. In der Bundesrepublik unterhält der nordamerikanische Geheimdienst ein strategisches Operationszentrum im US-Konsulat in Frankreich. Schon in diesem Heft enthüllen wir die unter diplomatischer Tarnung in der BRD tätigen CIA-Agenten. Über diese laufen viele der von WikiLeads entlarvten Spionageaktivitäten.

Punkt 5: in eigender Sache

5.    Wir sind überwältigt, denn viele unserer treuen Leserinnen und Leser haben auf unser letztes Heft und das beiliegende Rundschreiben reagiert, ihre Abogebühren und teilweise deutliche Spenden auf unser Konto überwiesen. Das gibt Kraft, in diesen Zeiten der anhalten Rechtsentwicklung und Kriege sowie des selbst aufgebenden opportunistischen Wegduckens „linker“ Kräfte durchzuhalten und unser Projekt GEHEIM weiterzuentwickeln. Um unabhängiger zu bleiben und noch flexibler zu werden, benötigen wir jedoch noch mehr regelässige Abonnenten! Auch diesem Heft liegt wieder eine Umfrage als gesondertes Schreiben bei, da einige bisher noch nicht reagiert haben; dies betrifft auch die von uns verschickten Frei- und Austauschexemplare. Wir bitten also diejenigen, die bisher geschwiegen haben, nun zu reagieren, denn sonst sehen wir uns leider gezwungen, den Versand an die Schweigenden und Nicht-Reagierenden einzustellen…
Unsere Webseite findet wachsenden Anklang. Sie wird regelmäßig aktualisiert, wichtige Artikel und Analysen veröffentlich, so z.B. in deutscher Sprache ein Beitrag in der Rubrik „no Querfront“…

Naming Names

Geheime CIA-Operationen finden nicht im luftleeren Raum statt. Sie benötigen ein dicht gewobenes organisatorisch-logistisches Netz, das das Zielgebiet bis in alle sensiblen Bereiche erfasst. Wie eine schwarze Spinne sitzt in diesem Netz die jeweilige CIA-Station, die in der entsprechenden US-Botschaft untergebracht ist. Unter der Tarnung und der diplomatischen Immunität einer Botschaft oder eines Konsulates lassen sich für die CIA am sichersten und günstigsten jene organisatorischen, technischen und personellen Voraussetzungen schaffen, ohne die CIA-Aktivitäten in dem betroffenen Land unmöglich sind.

An den „CIA-Diplomaten” hängen ungezählte Spitzel, Spione, Agenten, Ausbilder und Spezialisten. Diese arbeiten – eingeschleust oder angeworben – in Parteien, Verbänden, Studentenorganisationen, Gewerkschaften, Medien, in den militärischen und Regierungsstellen sowie im wirtschaftlichen Sektor des Landes. Sie können jedoch ebenso in US-amerikanischen Firmen, Institutionen und Organisationen untergebracht sein. Zudem benutzt die CIA US-Touristen, Austauschstudenten, Schüler, ja sogar Priester und Wissenschaftler, um an die benötigten Informationen zu gelangen oder Geheimdienstoperationen vorzubereiten.

Unser NAMING NAMES, d.h. die Enttarnung unter diplomatischer Tarnung arbeitender CIA-Agenten, ist damit für alle Betroffenen Hilfe zur Selbsthilfe…

Diese „Hilfe zur Selbsthilfe“ kann nur regelmäßig erscheinen, weil sie auf der Mitarbeit, Zuarbeit und professioneller Recherche Vieler ruht. Neumodischer formuliert: inzwischen, in den zurück liegenden Jahrzehnten, ist ein weltweites Netzwerk aus Journalisten, Betroffenen, Spezialisten und Informanten entstanden, das die Veröffentlichung unseres NAMING NAMES ermöglicht. Für dieses Netzwerk stehen stellvertretend die Namen Enrique Bermudez und Abu Hassen. Alle, die uns in irgendeiner Weise in diesem Zusammenhang helfen, stehen nachweislich im Fadenkreuz der terroristischen CIA, die man getrost Mörder GmbH & Co. KG nennen kann...

CIA in Katar
Botschaft in Doha

Abdulaziz, Akram
Herbst 2016

Freeman, Jeremy
Herbst 2016

Hallett, Kathy
Herbst 2016

Pasqualino, Francesco
Herbst 2016

Weber, Robert
Herbst 2016

Miller, Joshua
Herbst 2016

CIA in Serbien
Botschaft in Belgrad

Tregaskis, Kevin
Herbst 2016

Pxley, Chris
Herbst 2016

Schrandt, Adam M.
Herbst 2016

El-Abd, Azza
Herbst 2016

Wolf, Kanny
Herbst 2016

Donnelly, Kurt
Herbst 2016

CIA in Deutschland (BRD/FRG)

Botschaft in Berlin

Hovenier, Feffrey M.
Frühjahr 2017

McCain, Stephen P.
Frühjahr 2017

Ziccarelli, Todd R.
Frühjahr 2017

Andrews, Carmen N.
Frühjahr 2017

Hunt, William
Frühjahr 2017

Macon, David A.
Frühjahr 2017

Konsulat in Düsseldorf

Chapman, Benjamin
Frühjahr 2017

Hoelker, Mechthild
Frühjahr 2017

Keller, Michael
Frühjahr 2017

Konsulat in Frankfurt/Main

Fitzgerald, Karen
Frühjahr 2017

Vickers, Lisa
Frühjahr 2017

Kaleta, Eva
Frühjahr 2017

Coffin,Christopher
Frühjahr 2017

Kruty, Yury
Frühjahr 2017

Lee, Carrie K.
Frühjahr 2017

Lyons, David
Frühjahr 2017

Fleitz, Louis
Frühjahr 2017

US-Drogenbehörde DEA


Murphy, Steven
Frühjahr 2017

Konsulat in Hamburg

Gray, Michael
Frühjahr 2017

Dunn, Mark
Frühjahr 2017

Konsulat in Leipzig
Magsaysay, Jon

Frühjahr 2017
Fuerst, Andreas

Frühjahr 2017
Konsulat in München

Kirkpatrick, Jonathan W.
Frühjahr 2017

Poole, Claude L.
Frühjahr 2017

Hackl, Dieter
Frühjahr 2017

Chen, Hunter B.
Frühjahr 2017

Proctor, Andrea
Frühjahr 2017

Geheim-Magazin 1/17

Author; Michael Opperskalski Categories: Magazin Archiv

About the Author

Michael Opperskalski

Michael Opperskalski

Michael Opperskalski ist der Gründer von Geheim-Magazin.de
und zudem einer der aktivsten Autoren.

Bilder ohne Kommentare

22450099 1206341556175911 9054349600848691473 n

22490044 10155538397181023 5105028457713822493 n

22491588 708645472666039 8212829411830601681 n

435828023 84551 resized 20171001 035116303

435833749 121227 resized 20171013 062701665

DLsCwWAUMAAeJs9

stratrev23hq 734x516

User Menu

1.png9.png8.png4.png7.png6.png

Besucherinfo


Wie viele sind gerade online?

2
Online

Montag, 23. Oktober 2017 04:31
Powered by Warp Theme Framework
Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.
Weitere Informationen